Tag 22 - 13.10.2007 - Katherine - Litchfiel NP
Tag 22 – 13.10.2007 Katherine – Litchfield NP:
Da ja unser Cultural Day in Manyallaluk wegen eines Todesfalls ausgefallen ist, wurde dies heute in der Umgebung von Katherine nachgeholt.
Mit einem Aborigine (Bill) und einem weiteren (weissen) Guide sind wir durch die Pampa in der Nähe von Katherine spaziert.

Der Fluss sah irgendwie schon etwas eklig aus, der Weg sowieso und ich habe nur darauf gewartet, fette Schlangen und Spinnen zu treffen.

Aber, ausser einer kleinen toten Schlange (trotzdem igitt!) nix gewesen. Der Spaziergang war denn auch eher harmlos bis teilweise etwas abenteuerlicher. Unterwegs haben wir viel über die Kultur und Lebensweise der Aborigines erfahren. Bush Food inklusive… Sieht nicht besonders appetitlich aus, was die so essen… Aber wer weiss, was uns noch so erwartet…
Erst einmal stand Verschiedenes auf dem Programm: Herstellung von Speeren auf traditionelle Art, Schnitzereien (quasi Bastelstunde...) und gemeinsames Zubereiten des Mittagessens. Es war schon klasse und hat viel Spaß gemacht.

Nun, das mit dem Speerwurf funktionierte noch nicht ganz so gut, aber Dank Michel habe auch ich das geschafft. Außerdem gab’s Didgeridoo- Musik, Gesang und Stammestänze (aber ohne diese typische weisse Gesichtsbemalung). Gemeinsam haben wir mit den Frauen Brot gebacken (es gehört zu den leckersten Broten, die ich jemals gegessen habe; der Teig wird in ein Loch in der Erde gelegt, zugedeckt und darüber ein Feuer angezündet). Währenddessen haben die Männer – also Matt und Bocky – sich mit den Känguruhschwänzen befasst. EKLIG und es stinkt abartig!!! Nun, sämtliche Känguruhschwänze mussten enthäutet und in Stücke geschnitten werden, wurden in Folie verpackt und ebenfalls in ein Loch in der Erde zum Grillen gelegt. Zum Glück gab’s aber auch noch Rindfleisch und Salat… Auch gegrillt sahen die Känguruhschwänze nicht viel appetitlicher aus… Ich war einige der wenigen, die das nicht probiert haben. Ich hätte davon keinen Bissen herunter bekommen. Den anderen aber scheint es geschmeckt zu haben.
Zwischendurch waren wir noch Schwimmen und zum Schluss gab’s noch eine Geschichte aus der Traumzeit Australiens.
Tja nach dem Essen gingen dann sehr interessante und unvergessliche Stunden zu Ende, und wir haben uns noch einem Stopp im Einkaufszentrum nun endgültig auf den Weg zum Litchfield NP, der vorletzten Station unserer Rundreise. Zuvor hiess es aber noch Abschied zu nehmen von Bockys Gruppe, denn die fahren nun in den Kakadu NP. In Darwin werde ich sie nicht mehr sehen.
Im Litchfield NP kamen wir erst am Abend an. Uns war sehr unbehaglich, da dieser Dank (kontrolliertem) Feuer hell erleuchtet war. Auf beiden Seiten der Strasse brannte es und wir alle wollten – unabhängig davon, ob’s nun kontrollierte Brände waren oder nicht – nicht weiter in den Nationalpark rein fahren. Wir hatten ein mulmiges Gefühl, aber Matt ließ sich dadurch nicht beirren. So folgte eine weitere Nacht in einem Bushcamp. Dieses lag in der Buley Rockhole Pools. Und es war echt toll dort! Natürlich kamen wir auch hier extrem verschwitzt an und es gab nix ausser einem Plumpsklo abseits… Aber dann: Nachts waren wir dann noch in den Buley Rockhole Pools schwimmen – klares sauberes und kühles Wasser!!! Ein Traum! Auch den Weg zurück haben wir gefunden, alleine hätte ich mich wohl verirrt. Was für ein Tag! Und daran konnten auch die vielen Fliegen nichts ändern, die uns weiter begleiten sollten...
Da ja unser Cultural Day in Manyallaluk wegen eines Todesfalls ausgefallen ist, wurde dies heute in der Umgebung von Katherine nachgeholt.
Mit einem Aborigine (Bill) und einem weiteren (weissen) Guide sind wir durch die Pampa in der Nähe von Katherine spaziert.

Der Fluss sah irgendwie schon etwas eklig aus, der Weg sowieso und ich habe nur darauf gewartet, fette Schlangen und Spinnen zu treffen.

Aber, ausser einer kleinen toten Schlange (trotzdem igitt!) nix gewesen. Der Spaziergang war denn auch eher harmlos bis teilweise etwas abenteuerlicher. Unterwegs haben wir viel über die Kultur und Lebensweise der Aborigines erfahren. Bush Food inklusive… Sieht nicht besonders appetitlich aus, was die so essen… Aber wer weiss, was uns noch so erwartet…
Erst einmal stand Verschiedenes auf dem Programm: Herstellung von Speeren auf traditionelle Art, Schnitzereien (quasi Bastelstunde...) und gemeinsames Zubereiten des Mittagessens. Es war schon klasse und hat viel Spaß gemacht.

Nun, das mit dem Speerwurf funktionierte noch nicht ganz so gut, aber Dank Michel habe auch ich das geschafft. Außerdem gab’s Didgeridoo- Musik, Gesang und Stammestänze (aber ohne diese typische weisse Gesichtsbemalung). Gemeinsam haben wir mit den Frauen Brot gebacken (es gehört zu den leckersten Broten, die ich jemals gegessen habe; der Teig wird in ein Loch in der Erde gelegt, zugedeckt und darüber ein Feuer angezündet). Währenddessen haben die Männer – also Matt und Bocky – sich mit den Känguruhschwänzen befasst. EKLIG und es stinkt abartig!!! Nun, sämtliche Känguruhschwänze mussten enthäutet und in Stücke geschnitten werden, wurden in Folie verpackt und ebenfalls in ein Loch in der Erde zum Grillen gelegt. Zum Glück gab’s aber auch noch Rindfleisch und Salat… Auch gegrillt sahen die Känguruhschwänze nicht viel appetitlicher aus… Ich war einige der wenigen, die das nicht probiert haben. Ich hätte davon keinen Bissen herunter bekommen. Den anderen aber scheint es geschmeckt zu haben.
Zwischendurch waren wir noch Schwimmen und zum Schluss gab’s noch eine Geschichte aus der Traumzeit Australiens.
Tja nach dem Essen gingen dann sehr interessante und unvergessliche Stunden zu Ende, und wir haben uns noch einem Stopp im Einkaufszentrum nun endgültig auf den Weg zum Litchfield NP, der vorletzten Station unserer Rundreise. Zuvor hiess es aber noch Abschied zu nehmen von Bockys Gruppe, denn die fahren nun in den Kakadu NP. In Darwin werde ich sie nicht mehr sehen.
Im Litchfield NP kamen wir erst am Abend an. Uns war sehr unbehaglich, da dieser Dank (kontrolliertem) Feuer hell erleuchtet war. Auf beiden Seiten der Strasse brannte es und wir alle wollten – unabhängig davon, ob’s nun kontrollierte Brände waren oder nicht – nicht weiter in den Nationalpark rein fahren. Wir hatten ein mulmiges Gefühl, aber Matt ließ sich dadurch nicht beirren. So folgte eine weitere Nacht in einem Bushcamp. Dieses lag in der Buley Rockhole Pools. Und es war echt toll dort! Natürlich kamen wir auch hier extrem verschwitzt an und es gab nix ausser einem Plumpsklo abseits… Aber dann: Nachts waren wir dann noch in den Buley Rockhole Pools schwimmen – klares sauberes und kühles Wasser!!! Ein Traum! Auch den Weg zurück haben wir gefunden, alleine hätte ich mich wohl verirrt. Was für ein Tag! Und daran konnten auch die vielen Fliegen nichts ändern, die uns weiter begleiten sollten...
klange999 - 10. Mär, 08:59